Schützenverein Taaken

schutzenverein

27367 Taaken
Dorfstraße 38
Tel.04264 87666

Die Chronik des Schützenvereins - Taaken

1908
Geschossen wurde mit dem Großkaliber K98; der erste König war Carl Hüsing aus Sottrum.

1911
Damals herrschten noch strenge Sitten: Wer nicht zum Antreten erschien, mußte 1,- GM Strafe zahlen. Und wo wir gerade beim Geld sind - das Tanzgeld betrug für Männer einen halben Tageslohn, für die Mädchen die Hälfte

1914
hatte der Verein 66 Mitglieder und drei Ehrenmitglieder

1922
wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Sie ist wohl eine der teuersten Fahnen der Umgebung, denn seinerzeit bezahlte man sie mit 1 Mio Reichsmark. Doch wenn man daran denkt, daß die Fahne während der Inflation gekauft wurde, ist diese Summe erklärbar.

1923
wurde die Fahne geweiht.

1924
wurde die Halle in der Ohe gebaut. Sie wurde durch Eigenleistungen der Mitglieder des Vereins immer wieder modernisiert und bis zum heutigen Stand erweitert. Zur Halle gehört auch ein Tanzboden, die ersten Saalstücke wurden ebenfalls 1924 angefertigt. Sie wurden seitdem immer wieder in der Umgebung ausgeliehen

1927
bekam der Schützenkönig ein Jahresgehalt von 60,- Reichsmark.

1928
wurde die Trennung der Ämter Kommandeur und 1. Vorsitzender vollzogen. In diesem Jahr wurde Dietrich Schlobohm zum 1. Vorsitzenden und Albert Junge zum Kommandeur gewählt.

1929
machten sich im Vereinsleben die ersten Anzeichen der Weltwirtschaftskrise bemerkbar: der Vereinsbeitrag wurde von 4,- auf 2,- Reichsmark herabgesetzt.

1933
wurde kein Jahresbeitrag erhoben, bei Fehlbeträgen sollte er entsprechend festgelegt werden. In diesem Jahr schaffte sich der Verein für 205,- Reichsmark einen Leichenwagen an. Er wurde im Anbau auf Tietjens Hof stationiert und nicht nur in Taaken, sondern auch in den Dörfern der Umgebung genutzt.

1939
Auch die Schützenvereine wurden von den Waffenverboten der Alliierten betroffen. Dem letzten Schützenkönig vor dem Kriege, Johann Frese, war es unter großen Schwierigkeiten gelungen, die Königskette zu retten.

1950
Es durfte nur mit Luftgewehren geschossen werden. Der Jahresbeitrag betrug 2,- DM, das Gehalt des Schützenkönigs 100,- DM. Die Schützenhalle wurde von Grund auf erneuert.

1954
Alle zwei Wochen sollte ein Übungsschießen stattfinden, bei dem jedem Schützen 5 Schuß Munition zur Verfügung stehen sollten. Im Laufe des Jahres nahm der Verein an fünf Wettkämpfen teil und errang dabei drei Pokale.

1956
wurden wieder eigene Kleinkalibergewehre zugelassen.

1963
wurden die Bedingungen für das Schnüre- und Eichelschießen festgelegt. Um den Kauf von drei Scheibenzuganlagen zu finanzieren wurden Bausteine von je 10,- DM verkauft.

1990
ist für den Verein ein "Königsjahr": Neben dem amtierenden Vereinskönig Jürgen Adam gehören die Kreisschützenkönigin Waltraut Meyer (sie wurde bisher schon drei Mal Kreisschützenkönigin), der König der Samtgemeinde Sottrum Hans- Dieter Behnken und der Schützenkönig der Schützenvereinigung Sottrum und Umgegend Dieter Grimm dem Verein an.

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